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Die Schwierigkeiten des Schenkens

«Poller»-Redaktor Martin über die cineastische Adaption von Rennschwein Rudi Rüssel und die heikle Geschenkfrage.

Es war 1995 und mein Bruder bekam von mir den Tierfilm-Klassiker «Rennschwein Rudi Rüssel» zu Weihnachten geschenkt – auf VHS-Kassette versteht sich. Vielleicht fragen Sie sich nun, wieso ich ihm nicht «Ein Schweinchen namens Babe» geschenkt habe, der im gleich Jahr erschien und viel erfolgreicher war. Es war ja nicht so, dass «Ein Schweinchen namens Babe» meine cineastischen Ansprüche eines schweinischen Films nicht erfüllt hätte, es war viel mehr der Preis. Der war um ein paar Franken höher und lag für mich deshalb ausser Reichweite. Sie müssen wissen, das Geld war damals knapp. Das hatte nichts mit der Wirtschaftslage zu tun, sondern mit der Taschengeld-Politik meiner Eltern.

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