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Die schönen Zahlen für das Jahr 2009

Der Kanton Bern schreibt schwarze Zahlen – zum zwölften Mal in Folge.

Die Laufende Rechnung für das Jahr 2009 schliesst bei einem Aufwand von 9,5 Milliarden Franken mit einem Überschuss von 368 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Plus von 270 Millionen. Zum zwölften Mal in Folge schreibt der Kanton damit schwarze Zahlen. 100 Millionen Franken des Rechnungsüberschusses, so beantragt die Regierung, soll der Grosse Rat in den Fonds zur Deckung der Investitionsspitzen überweisen.

Die Nettoinvestitionen beliefen sich letztes Jahr auf 565 Millionen Franken. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre, aber 145 Millionen unter Budget. Der sogenannte Selbstfinanzierungsgrad betrug 123 Prozent. Der Kanton konnte seine Investitionen somit vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren.

Betrachtet man das Gesamtergebnis – Laufende Rechnung und Investitionsrechnung –, so resultiert ein positiver Finanzierungssaldo von 230 Millionen Franken.

Der Kanton konnte auch im vergangenen Jahr wieder Schulden abbauen: Die sogenannte Bruttoschuld II (reale Schulden plus Rückstellungen) sank um 388 Millionen auf 6,4 Milliarden Franken. 1998 betrugen diese Schulden noch elf Milliarden. Die Schuldenquote (Schulden im Verhältnis zum kantonalen Volkseinkommen) betrug noch 13,4 Prozent, vor zehn Jahren war sie noch doppelt so hoch gewesen.

Auch der Bilanzfehlbetrag des Kantons ging letztes Jahr um 250 Millionen erneut zurück – auf 2 Milliarden Franken. (sw)

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