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Die rosa Welt schliesst die Mädchen ein – und die Buben aus

Kinder spielen immer geschlechterspezifischer. Mit einfachen Mitteln – etwa in Kindertagesstätten – könnte diesem Trend entgegengewirkt werden.

An der Spielzeugmesse Suisse Toy findet man ein geschlechterspezifisches Angebot: Die Mädchen-Abteilung ist fast ganz in rosa gehalten.
An der Spielzeugmesse Suisse Toy findet man ein geschlechterspezifisches Angebot: Die Mädchen-Abteilung ist fast ganz in rosa gehalten.
Tobias Anliker
Unbeirrbare Mädchen können selbstverständlich auf den blauen Roller zurückgreifen.
Unbeirrbare Mädchen können selbstverständlich auf den blauen Roller zurückgreifen.
Tobias Anliker
Auch wenn viele Eltern es nicht gern sehen: Die Entscheidung «wo spiele ich?» fällt intuitiv - und oft geschlechtsspezifisch.
Auch wenn viele Eltern es nicht gern sehen: Die Entscheidung «wo spiele ich?» fällt intuitiv - und oft geschlechtsspezifisch.
Tobias Anliker
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Der Babywagen: rosa. Der Kinderstuhl: rosa. Die Kissen: rosa. An der gestern eröffneten Suisse Toy in Bern gibt es Spielecken, die anti-emanzipatorischer nicht sein könnten. In der rosa Bäbiwelt sitzen ein Dutzend Mädchen und widmen sich gut-mütterlich den Plastikpuppen. Zwei von ihnen flechten andächtig Zöpfe in blondes Puppenhaar, eine weiteres – geschminkt mit einem rosa Schmetterling – verziert mit Glitzerstift ein Bäbigesicht.

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