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Die Polizei tolerierte nur eine Sperre

Rund 50 Personen wollten am Sonntag mit zwei Sitzblockaden die Revisionsarbeiten am AKW Mühleberg behindern. Dies ist nicht gelungen, trotzdem sprechen die Organisatoren von einem Erfolg.

Gewaltfreier Widerstand: Atomkraft-Gegner lassen sich nach der Sitzblockade vor dem AKW Mühleberg wegtragen (4.September 2011).
Gewaltfreier Widerstand: Atomkraft-Gegner lassen sich nach der Sitzblockade vor dem AKW Mühleberg wegtragen (4.September 2011).
Keystone
Beobachtet von den Medien, löste die Polizei die Sitzblockaden auf.
Beobachtet von den Medien, löste die Polizei die Sitzblockaden auf.
Keystone
Ein AKW-Gegner auf dem Feld bei Mühleberg.
Ein AKW-Gegner auf dem Feld bei Mühleberg.
Adrian Moser
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Eine Zeit lang hat es am Sonntagnachmittag so ausgesehen, als löse sich die Sitzblockade auf der Zufahrtsstrasse zum AKW Mühleberg von selbst auf. Dann aber entschied sich ein Teil der Aktivisten, auf dem Wohlensee-Stauwehr, dem zweiten der beiden möglichen Anfahrtswege zum AKW, eine zweite Blockade zu errichten. Dies war für die Polizei der Anlass, ihre Strategie des Abwartens zu ändern. Nachdem die Aktivisten eine 30-minütige Frist hatten verstreichen lassen, schritten um 15.50 Uhr rund ein Dutzend Polizisten zur Tat und trugen die Protestierenden bei strömendem Regen vom Staudamm.

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