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«Die Polizei ist mit gezogener Waffe eingedrungen»

Die Polizei führte am Mittwoch in einem Haus in Ostermundigen eine Razzia durch. Dessen Bewohner kritisieren den Einsatz nun heftig.

Am 1. April drang die Polizei in ein Haus in Ostermundigen ein.
Am 1. April drang die Polizei in ein Haus in Ostermundigen ein.
Dabei gingen einige Türen und Scheiben kaputt.
Dabei gingen einige Türen und Scheiben kaputt.
zvg
Das Kollektiv prüft rechtliche Schritte gegen die Polizei.
Das Kollektiv prüft rechtliche Schritte gegen die Polizei.
zvg
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Es handelte sich nicht um einen Scherz, als am 1. April in der Bernstrasse 29a in Ostermundigen die Türen aufgebrochen wurden und Scheiben klirrten. Das Haus, in dem seit vergangener Woche das Wohn- und Kunstkollektiv «Familie Osterhase» eine Zwischennutzung betreibt (siehe Kasten), bekam Besuch von der Polizei. Dieser verlief alles andere als friedlich, wie das Kollektiv gegenüber Redaktion Tamedia sagt. «Die Polizei ist mit gezogenen Dienstwaffen in das Haus eingedrungen.» Laut Schweizerischer Strafprozessordnung müsste zu Beginn einer Hausdurchsuchung ein Hausdurchsuchungsbefehl vorgelegt werden. Das sei laut den Bewohnern nicht passiert. «Die Polizei ist ohne Vorwarnung rücksichtslos und mit unverhältnismässiger Gewalt eingedrungen.»

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