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Die Nähe der Stadt Bern zur «CVP-lastigen PR-Agentur»

Der von der Stadt Bern initiierte Club Politique de Berne sei unnötig und problematisch, sagen erfahrene Lobbyisten im Bundeshaus.

«Die Kritiker sind beleidigt, weil sie nicht zum Zielpublikum gehören», sagt CVP-Gemeinderat Reto Nause.
«Die Kritiker sind beleidigt, weil sie nicht zum Zielpublikum gehören», sagt CVP-Gemeinderat Reto Nause.
Valérie Chételat

Er ist seit über zwanzig Jahren im Business und bezeichnet sich als «einen der ältesten Lobbyisten unter der Bundeshauskuppel»: Daniel C. Rohr, Inhaber einer PR-Agentur und Mitbegründer der Schweizerischen Public Affairs Gesellschaft (SPAG), hält nichts vom Club Politique de Berne. Dieser ist von der regionalen Wirtschaftsförderung, die zur Direktion von Reto Nause (CVP) gehört, lanciert worden («Bund» von gestern). «Die Stadt Bern kann und soll sich als Politik-Zentrum positionieren, aber nicht auf diese Weise», sagt Rohr.

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