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Die Knochenfrau

Kommt die Polizei bei kniffligen Kriminalfällen nicht weiter, dann hilft Sandra Lösch. An der Universität Bern leitet sie Abteilung für Forensische Anthropologie.

Der Gruselfaktor habe sie nie abgeschreckt, sagt Sandra Lösch.

Der Gruselfaktor habe sie nie abgeschreckt, sagt Sandra Lösch.

(Bild: Raphael Moser)

Alexandra Bröhm@sonntagszeitung

Die Knochen liegen einzeln eingetütet auf dem Tisch. «Das hier sind Wirbelknochen», sagt Sandra Lösch und zeigt auf einige kleinere Proben. Wir stehen im Büro der forensischen Anthropologin in der Berner Innenstadt. Die Knochen sind bräunlich verfärbt, stellenweise etwas porös. «Hier sieht man Abnützungserscheinungen», sagt Lösch, «der Betroffene litt vermutlich an einem Bandscheibenvorfall.» Gelebt hat der Mensch, den wohl Rückenschmerzen plagten, vor rund 5000 Jahren im bernischen Oberbipp.

Der Bund

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