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Die Kirche präsentiert sich 
wie an einer Leistungsschau

Die Stadtberner Reformierten haben am Wochenende mit einem grossen Fest gezeigt, wie viel sie zu bieten haben – und wie sehr sie auf der Suche nach ihrer Zukunft sind.

Die Pfarrerin Barbara Preisig und ihr Kollege Hans Roder unterhalten sich an der Strukturbar mit Marianne Hostettler aus Bethlehem.
Die Pfarrerin Barbara Preisig und ihr Kollege Hans Roder unterhalten sich an der Strukturbar mit Marianne Hostettler aus Bethlehem.
Thomas Reufer

Die Sonne taucht die Rückseite des Berner Kornhauses in warmes Licht. Besser hätte das Wetter für das Berner Kirchenfest mit dem ambitionierten Motto «Himmlische Stadt» nicht sein können. «Es sind mehr Besucher da, als wir erwartet haben», sagt Janine Rothen vom Organisationskomitee. Die reformierte Gesamtkirchgemeinde hat das Fest auf die Beine gestellt als wichtigen Bestandteil des Strukturdialogs. Die zwölf reformierten und weitgehend autonomen Kirchgemeinden der Stadt sind gezwungen, ihre Organisation radikal zu überdenken. Weil die Mitgliederzahl schrumpft, gehen auch die Steuereinnahmen zurück. Vor allem die Liegenschaftskosten drücken schwer auf die Rechnung. Was ist zu tun? Das ist eine der grossen Fragen.

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