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«Die Innenstadt soll kein Drive-In werden»

Weniger Autos machen Bern attraktiver, sagt Christian Boesch von der SP Bern-Nord.

Herr Boesch, wie frei ist man in Bern künftig noch in der Wahl des Fortbewegungsmittels?

Das Parkierungskonzept macht Autofahren jedoch deutlich unattraktiver. Die Rechte spricht von Umerziehung und Zwängerei. Sind diese Vorwürfe denn völlig falsch?

Die Stadtberner Bevölkerung fährt seit Jahren immer weniger Auto. Wieso braucht es dann noch zusätzliche Massnahmen?

Wie meinen Sie das?

Die Parkkarte soll künftig teurer werden. Wird Autofahren ein Privileg der Besserverdienenden?

Doch wieso denn diese Preiserhöhung?

Genauso wehren Sie sich dagegen, das Lenker von überbreiten Personenwagen eine Parkkarte erhalten. Wieso?

Besonders in der Innenstadt sollen Parkplätze gestrichen werden. Ist das nicht gewerbefeindlich?

Wie kommen Sie darauf?

Verkehrsplanung ist in Bern praktisch eine Glaubensfrage mit verhärteten Fronten. Kann man als linker Politiker Autofahrern überhaupt noch entgegenkommen?

Autofahrer stehen dieser Logik eher skeptisch gegenüber. Wieso diese politischen Gräben?