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Die grosse Ratlosigkeit

Die Gemeinden wissen nicht, wie es nach dem Nein zum Tram weitergehen soll. Die siegreichen Gegner haben dafür schon viele Ideen.

In Bern hatte das Tram eine Mehrheit: 61,3 Prozent sagten Ja zum Tram. Genutzt hat es nichts – wegen dem Nein der Gemeinden Köniz und Ostermundigen scheitert das Projekt dennoch.
In Bern hatte das Tram eine Mehrheit: 61,3 Prozent sagten Ja zum Tram. Genutzt hat es nichts – wegen dem Nein der Gemeinden Köniz und Ostermundigen scheitert das Projekt dennoch.
Adrian Moser
Gemeinderätin Ursula Wyss – hier im Gespräch mit Tram-Gegnern – geht denn auch hart ins Gericht mit der Stimmbevölkerung aus der Agglo: Es gehe nicht an, sich gegen die nötige Infrastruktur zu sperren angesichts der wachsenden Wohn- und Arbeitsbevölkerung in den Gemeinden.
Gemeinderätin Ursula Wyss – hier im Gespräch mit Tram-Gegnern – geht denn auch hart ins Gericht mit der Stimmbevölkerung aus der Agglo: Es gehe nicht an, sich gegen die nötige Infrastruktur zu sperren angesichts der wachsenden Wohn- und Arbeitsbevölkerung in den Gemeinden.
Manu Friederich
Mit Ostermundigens Zustimmung hatten die Befürworter eigentlich gerechnet – doch die Bevölkerung schickte die Vorlage mit 53,4 Prozent Nein-Stimmen bachab.
Mit Ostermundigens Zustimmung hatten die Befürworter eigentlich gerechnet – doch die Bevölkerung schickte die Vorlage mit 53,4 Prozent Nein-Stimmen bachab.
Adrian Moser
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Es ist ein tristes Bild, gestern Nachmittag, im Festsaal des Berner Erlacherhofs: Ursula Wyss in der Mitte, Regula Unteregger und Katrin Sedlmayer zu ihren Seiten – gemeinsam versuchen die drei SP-Gemeinderätinnen zu erklären, was es für ihre Gemeinde bedeutet, dass das Stimmvolk von Köniz und Ostermundigen nicht will, was sie unbedingt wollten: eine Tramlinie bauen, die den überlasteten 10er-Bus von Köniz nach Ostermundigen ersetzt.

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