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Die gottlose Strophe sorgt für Zorn

An der 1.-August-Feier der Stadt Bern wird eine alternative Landeshymne gesungen. Traditionalisten empören sich.

In Bern ist ein Hymnenstreit entbrannt.
In Bern ist ein Hymnenstreit entbrannt.
Valérie Chételat

Eigentlich könnte man meinen, dass der 1. August für Erich Hess ein Tag der Freude ist. Doch im Hinblick auf die diesjährigen Feierlichkeiten der Stadt Bern auf dem Münsterplatz wird der SVP-Nationalrat vom Zorn ergriffen. Der Grund liegt in der dritten Strophe der Landeshymne, die im Plenum gesungen werden soll. Diese entspringt nämlich nicht der Originalfassung, sondern wurde durch eine neue Version der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) ersetzt. «Es ist eine absolute Frechheit, was sich die Stadt erlaubt», sagt Hess.

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