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Die FDP liebäugelt mit der EDU

Die Berner FDP steht einer gemeinsamen Gemeinderatsliste mit der EDU «offen gegenüber».

Alexander Schmidt kandidiert für den Gemeinderat und das Städtpräsidium. Dafür braucht er aber Unterstützung.
Alexander Schmidt kandidiert für den Gemeinderat und das Städtpräsidium. Dafür braucht er aber Unterstützung.
Valérie Chételat

Nachdem die SVP den Alleingang im Herbst geplant hat, sind Alexandre Schmidt (FDP) und seine Partei auf der Suche nach Partnern für eine Gemeinderatsliste. Nun ist der Freisinn auch mit der EDU im Gespräch, das bestätigt FDP-Parteipräsident Philippe Müller auf Anfrage. Man sei auch «gegenüber der EDU offen». Noch sei es aber zu früh, um über konkrete Namen für die Gemeinderatsliste zu sprechen: «Wir führen Gespräche in verschiedene Richtungen.»

Der EDU-Gemeinderatskandidat Beat Gubser bestätigt seinerseits auch, dass er mit der FDP in Kontakt sei. Konkreteres wolle er aber nicht sagen. Gubser hatte bereits Anfang März angekündigt, dass er im Herbst zu den Gemeinderatswahlen antrete. Damals machte er in der EDU-Parteizeitung «Standpunkt» klar, seine Kandidatur habe vor allem das Ziel, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Seine Absicht hinter der Kandidatur liege darin, sich den Weg in den Stadtrat zu ebnen.

Alexandre Schmidt beteuerte erst kürzlich im «Bund», dass er bei seiner Wiederwahl in den Berner Gemeinderat nicht auf politische Partner angewiesen sei: «Die Bevölkerung wählt nicht einfach Parteien, sondern Köpfe.» Nun scheint er aber doch auf Partnersuche zu sein: «Wir führen mannigfache Gespräche mit bürgerlichen Kräften», sagt er auf die Gespräche mit der konservativen EDU angesprochen. Über Einzelheiten dazu gebe er aber keine Auskunft.

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