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Die erfolgreichen 
Chefärzte an den 
langen Hebeln

Spitalärzte behandeln während der Arbeitszeit eigene Privatpatienten und verdienen so doppelt.

Hat ein Chefarzt des Inselspitals von ihm verwaltete Fondsgelder für eigene Zwecke genutzt? Dieser Vorwurf wurde im vergangenen Herbst laut. Nun prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie gegen den Anästhesisten eine Untersuchung einleiten wird (Text B0x).

Bei den im Fonds verwalteten Geldern handelt es sich um die Erlöse aus der Betreuung von privatversicherten Patienten. Letztere werden von Kaderärzten während ihrer Arbeitszeit auf eigene Rechnung behandelt. Die Fondsgelder werden den Kaderärzten als Zweitlohn ausbezahlt. Diese sogenannte privatärztliche Tätigkeit (PAT) von Spitalmedizinern ist ein Millionengeschäft – schweizweit.

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