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Die Entschleunigung des Breitenrains

Die Stadtbehörden wollen mit einer Begegnungszone beim Breitenrainplatz und einem Tempo-30-Regime zwischen Viktoria- und Guisanplatz das Quartier aufwerten. Zu reden geben wieder einmal die Bäume.

Wer künftig in Bern am Breitenrainplatz vorbeifährt, darf die Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde nicht überschreiten.
Wer künftig in Bern am Breitenrainplatz vorbeifährt, darf die Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde nicht überschreiten.
Valérie Chételat
So soll der neue Breitenrainplatz aussehen.
So soll der neue Breitenrainplatz aussehen.
zvg
Das Tramhäuschen am Breitenrainplatz erhielt kürzlich den Denkmalpreis der Stadt Bern.
Das Tramhäuschen am Breitenrainplatz erhielt kürzlich den Denkmalpreis der Stadt Bern.
Adrian Moser
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«Piazza», «Boulevard», «Flaniermeile» – diese Begriffe fallen mit Sicherheit, wenn heutzutage in Bern ein Quartier aufgewertet wird. So war es auch gestern, als Ursula Wyss (SP), die Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, das neue Gesamtprojekt «Dr nöi Breitsch» präsentierte.

Herzstück der städtischen Pläne ist die Umgestaltung des Breitenrainplatzes. Dieser soll teilweise in eine Begegnungszone umgewandelt werden. Auf der nördlichen Seite des Platzes, zwischen Migros und Coop, gelte dann Tempo 20. Der Platz zwischen dem­ ­Gastrolokal Barbière und der Migros wäre gar vollständig verkehrsfrei. Damit würde die Breitenrainstrasse vom «Breitschplatz» abgekoppelt. «Das schafft Platz für eine Piazza. Einen Ort, an dem man gerne draussen sitzt und einen Kaffee oder ein Bier trinkt», sagt Wyss.

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