«Die Arbeit ist vertrauter geworden»

Gemeindepräsident Rudolf Burger räumt ein, dass einige Projekte «eher zu spät» aufgegleist wurden.

Fühlt sich gut eingearbeitet: Rudolf Burger. (Adrian Moser)

Fühlt sich gut eingearbeitet: Rudolf Burger. (Adrian Moser)

Simon Wälti

Er fühle sich gut eingearbeitet, sagt Gemeindepräsident Rudolf Burger. «Die Arbeit ist mir vertrauter geworden.» Burger gibt aber zu, dass er als Journalist eher kurzfristig oder in Wochen geplant habe. «Als Gemeindepräsident muss man längerfristig planen, das ist eine Umstellung.» Gewisse Aufgaben und Projekte seien «eher zu spät» aufgegleist worden, räumt Burger ein. In der Politik gebe es feste Fristen, und alle Geschäfte hätten einen relativ langen Vorlauf. Im Tagesjournalismus könne man dagegen das Programm umstellen und der Aktualität anpassen. Die Arbeit im Bolliger Gemeinderat sei spannend und funktioniere recht gut. Es handle sich um ein diskussionsfreudiges Gremium. «Wir sind bekannt für relativ lange Sitzungen.»

Schwierige Aufgaben angepackt

Zum Kritikpunkt «Anlaufschwierigkeiten» sagt Burger, der Gemeinderat habe in den letzten zwei Jahren schwierige Aufgaben angepackt. «Der Werkhof, das Projekt Traubenkirsche, die Steuererhöhung oder die Schulstrategie.» Grosse und heikle Projekte durchzubringen, sei nie einfach. In diesem Jahr werden die Weichen in Sachen Schule gestellt. An der Gemeindeversammlung vom 22. Februar geht es um den Projektierungskredit für einen Schulhausneubau im Lutertal. Voraussichtlich im November wird über die geplante Schliessung der Schule Geristein befunden.

Der Bund

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