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Die Alte Feuerwehr gehört jetzt zum Quartier

Mit einem Fest für das Quartier markierte die Zwischennutzung in der alten Feuerwehrkaserne Viktoria ihr erstes Jubiläum.

Neu beschriftet, neu belebt: Die alte Feuerwehrkaserne Viktoria.
Neu beschriftet, neu belebt: Die alte Feuerwehrkaserne Viktoria.
Valérie Chételat
Endgültig angekommen: Manfred Leibundgut hisst die Fahne der «Alten Feuerwehr Viktoria».
Endgültig angekommen: Manfred Leibundgut hisst die Fahne der «Alten Feuerwehr Viktoria».
Valérie Chételat
Am Abend sorgte Rapper Greis (ganz rechts) für einen vollen Innenhof.
Am Abend sorgte Rapper Greis (ganz rechts) für einen vollen Innenhof.
zvg/Peter Eichenberger
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«Mit dem Fest wollen wir zeigen: Jetzt sind wir da», sagt Manfred Leibundgut, Präsident des Vereins Alte Feuerwehr Viktoria (AFV). Seit einem Jahr besteht die Zwischennutzung der ehemaligen Feuerwehrkaserne im Spitalacker, am Samstag markierte ein Fest das erste Jubiläum. Die neue Aussenbeschriftung, die am Samstag gehisste Fahne und vor allem die vielen Besucher beweisen es: Die Zwischennutzung in der Feuerwehrkaserne scheint tatsächlich im Quartier angekommen zu sein.

Die Fahne wird gehisst. (Video: zvg/facebook.com/altefeuerwehrviktoria)

Das Gesicht der Zwischennutzung ist das Restaurant Löscher. Auf einem Rundgang zeigt sich: Von der Druckerei bis zur Boxschule, der Offspace-Gallerie bis zur Weberei – auch im weniger sichtbaren Untergeschoss ist die Vielfalt der Projekte gross.

«Manchmal pokert man»

Die Zwischennutzung ist vorerst bis auf Anfangs 2019 befristet ist. Doch zumindest einige sind gekommen um zu bleiben, wie sich in einer ehemaligen Einstellhalle im Innenhof zeigt: «Manchmal pokert man im Leben», sagt zum Beispiel Cédric Wüthrich von der Ölmühle RohRohRoh. «Ich habe einiges investiert und hoffe, dass wir noch länger hier bleiben können. Vielleicht klappts ja.»

Der Nachmittag gehört den Familien, die sich unter anderem am Buffet der in der Feuerwehrkaserne einquartierten Flüchtlinge verpflegen. Auch am Abend dann ist der Innenhof trotz immer wieder einsetzendem Regen gut gefüllt. Auf der Bühne steht der Berner Rapper Greis. Er fühle sich zum ersten Mal an einem Konzert so richtig zu Hause, sagt er, schliesslich sei er hier aufgewachsen und gegenüber, im Viktoriaschulhaus zur Schule gegangen.

Offener Ausgang

Auch in der Feuerwehrkaserne sollen nach Plänen des Gemeinderates eine Schulnutzung einziehen: Die Tagesschule Spitalacker soll in den nächsten Jahren hier neue Klassen eröffnen können. Noch ist nicht klar, was ab 2019 mit den Räumlichkeiten geschehen soll. Neben Wohnungen soll aber auch die quartiernahe Nutzung ihren Raum haben. Das Ziel sei, dass aus den Zwischennutzungen auch Projekte in der Endnutzung ihren Niederschlag finden, sagt Leibundgut. «Auch wenn das Wort selbst einen schlechten Klang hat: Als Vereinspräsident lobbyiere ich dafür, dass wir bleiben können.»

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