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Die abgewählten Berner Nationalräte

Bei den Wahlen im Kanton Bern haben gleich sechs Nationalräte die Wiederwahl verpasst.

Thomas Fuchs schaffte trotz umtriebigem Wahlkampf die Wiederwahl nicht.
Thomas Fuchs schaffte trotz umtriebigem Wahlkampf die Wiederwahl nicht.
Marco Frauchiger
Nicht mehr im Bundeshaus: Der FDP-Kantonalpräsident Peter Flück.
Nicht mehr im Bundeshaus: Der FDP-Kantonalpräsident Peter Flück.
Keystone
Jean Pierre Graber von der SVP war vor vier Jahren noch vorkumuliert.
Jean Pierre Graber von der SVP war vor vier Jahren noch vorkumuliert.
Stephane Gerber
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Unter den Abgewählten finden sich der umtriebige Stadtberner Thomas Fuchs (SVP) und sein bernjurassischer Parteikollege Jean-Pierre Graber, der anders als 2007 nicht vorkumuliert war. An ihrer Stelle schafften Albert Rösti und Nadja Pieren den Sprung in den Nationalrat. Mit Werner Salzmann könnte die Berner SVP ein weiteres neues Gesicht ins Bundeshaus entsenden - dann nämlich, wenn Adrian Amstutz im zweiten Anlauf als Ständerat bestätigt wird.

Bei der FDP musste Kantonalpräsident Peter Flück als Bisheriger über die Klinge springen. Er zahlte für den einen Sitzverlust seiner Partei. Das andere verlorene Mandat hatte bislang Pierre Triponez inne, der nicht mehr antrat.

Tschäppät verpasst Comeback

Drei weitere Berner fehlen im neuen Nationalrat: Norbert Hochreutener (CVP) und Andreas Brönnimann (EDU), deren Parteien ihren Sitz verloren, sowie Ricardo Lumengo, der nach dem Austritt aus der SP sein Mandat wie erwartet nicht verteidigen konnte.

Bei der SP verfehlte der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät überraschend ein Comeback als Nationalrat. Er wurde vom Ex- TV-Mann Matthias Aebischer, einem klassischen Quereinsteiger, geschlagen.

Neue, aber nicht unbekannte Gesichter präsentiert die BDP, die ihre Sitzzahl auf vier verdoppeln konnte. Alt Regierungsrat Urs Gasche schaffte den Sprung in den Nationalrat ebenso wie Grossrat Lorenz Hess. Die zwei Sitze der Grünliberalen gehen an Stadträtin Kathrin Bertschy und an den Oberländer Jürg Grossen.

Das beste Resultat aller Kandidierenden im Kanton Bern erzielte Adrian Amstutz. Der Berner Oberländer trat sowohl für die Nationalrats- als auch für die Ständeratswahl an. Die Stichwahl für die kleine Kammer nimmt er im November ebenfalls in der Pole- Position in Angriff.

SDA/bs

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