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Der Streit um das «Ghüderauto»

Alle machen «Ghüder». Aber mit welchen Fahrzeugen fährt die Abfuhr?

Hitzige Debatte im Stadrat um alterntiv angetriebene «Ghüderwagen».
Hitzige Debatte im Stadrat um alterntiv angetriebene «Ghüderwagen».
Valérie Chételat

Das Geschäft klang unverfänglich: «Ersatzbeschaffung von vier Kehrichtwagen. Kredit». Jedes Gemeinwesen braucht «Ghüderautos». Das leuchtet ein. Nicht so in der Stadt Bern. Hier bieten auch scheinbar unverfängliche Infrastrukturkredite Anlass für ideo­logische Grundsatzdebatten. Denn der Gemeinderat will nur drei Kehricht­autos mit konventionellem Diesel­antrieb kaufen. Das vierte Fahrzeug soll alternativ angetrieben werden – als Gas- oder Hybridfahrzeug. So weit, so gut. Das Ganze hat aber mindestens zwei Haken: Alternativ angetriebene «Ghüderwagen» sind teurer als Dieselfahrzeuge, und sie werden erst ab einer Breite von 2,50 Meter produziert. Wegen der engen Verhältnisse in den Berner Strassen dürfen Kehrichtwagen aber höchstens eine maximale Breite von 2,30 Meter aufweisen.

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