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Der Regierungsrat ist gegen Arbeitsverträge mit Prostituierten

Sexarbeiterinnen dürfen weiterhin nicht unselbstständig arbeiten – obwohl sie damit mehr Schutz hätten.

Im Kanton Bern dürfen Bordellbetreiber keine Arbeitsverträge mit Prostituierten abschliessen. (Symbolbild/Keystone)
Im Kanton Bern dürfen Bordellbetreiber keine Arbeitsverträge mit Prostituierten abschliessen. (Symbolbild/Keystone)

Obwohl Prostitution ein legales Gewerbe ist, dürfen Bordellbetreiber mit Sexarbeiterinnen bis heute keine Arbeitsverträge abschliessen. Auch Abmachungen mit Freiern sind rechtswidrig und somit ungültig. Daran hält der Regierungsrat fest, wie aus seiner Antwort auf eine überparteiliche Motion hervorgeht. Darin wurde gefordert, dass Arbeitsverträge mit Prostituierten rechtsgültig werden. «Es ist endlich an der Zeit, Prostitution mit anderen Berufen gleichzustellen», sagt Motionärin und FDP-Grossrätin Katrin Zumstein.

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