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Der langwierige Weg zum Bordell

In der Berner Aarbergergasse soll bald ein Freudenhaus eröffnen – ein rarer Vorgang. Unter anderem wegen der restriktiven Bewilligungspraxis wurden 2017 acht solche Lokale geschlossen.

Oberhalb der «Wunderbar» an der Aarbergergasse 14 soll ein Bordell entstehen.
Oberhalb der «Wunderbar» an der Aarbergergasse 14 soll ein Bordell entstehen.
Franziska Rothenbühler

Eine Spur verrucht ist sie noch, die Berner Aarbergergasse. Dafür sorgt das Casa Marcello, seines Zeichens Bar und Spelunke, wo die Polizei auch schon mal am Nachmittag vorbeischaut. Und das Berner Laufhaus, ein fünfstöckiges Etablissement an der Aarbergergasse 19.

Die beiden Institutionen erhalten nun Gesellschaft. Zwischen dem Kitschladen Yamatuti und einem Hochzeitsladen soll ein weiteres Bordell seine Türen öffnen. Auf zwei Stockwerken werden in sechs Zimmern Frauen ihre Dienste anbieten. Dies erklärt Betreiber Dominic Schmid auf Anfrage des «Bund». Grundsätzlich würden die Frauen selbstständig arbeiten. «Sie schalten selber Inserate und laden ihre Freier per Telefon zu sich ein», sagt Schmid.

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