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Der Kampf gegen Killergames ist zu Ende

Die von SP-Kantonalpräsident Roland Näf mitbegründete Vereinigung gegen mediale Gewalt hat sich aufgelöst.

«Die Schweiz wird sich nie zu einer Einschränkung von Verkauf und Vertrieb von Computergames entschliessen», sagt Roland Näf.
«Die Schweiz wird sich nie zu einer Einschränkung von Verkauf und Vertrieb von Computergames entschliessen», sagt Roland Näf.
Franziska Scheidegger

Sie hätten die Auflösung der Vereinigung bereits letzten Sommer bekannt gegeben, sagen sowohl Mitbegründer Roland Näf als auch Präsidentin und Grossrätin Ursula E. Brunner (SP) unisono. Bloss gemerkt habe es keiner. Und dies ist vielleicht bezeichnend für das Anliegen der verblichenen Organisation. «Die Gewalt in Computergames wird von der Gesellschaft offenbar akzeptiert», sagt Näf auf Anfrage. Leider sei es nicht gelungen, Leute zur Mitarbeit im Vorstand zu motivieren. Laut Präsidentin Brunner hat der Verein das verbliebene Vermögen in der Höhe von 10'000 Franken den Frauenhäusern in Bern und Thun vermacht.

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