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Der glückliche und der unglückliche Berner

Mit Eduard Fischer (Willadingen) und Hansruedi Schneider (Emmenmatt) beendeten zwei Berner mit letztlich völlig ungleicher Gefühlslage den Königsfinal des Eidgenössischen Schützenfestes im Raum Aarau.

Eduard Fischer belegte in Aarau den Ehrenplatz. (Manuel Zingg)
Eduard Fischer belegte in Aarau den Ehrenplatz. (Manuel Zingg)

Mit dem Sieg im Ständematch hat Bern am Eidgenössischen Schützenfest im Raum Aarau seine Vormachtstellung als Schützenkanton Nummer 1 im Land behauptet. 12 der 43 000 Aktiven haben sich für die vier Königfinals in den Kategorien Sport- und Ordonnanzgewehr sowie Pistole 50 und 25 Meter qualifiziert. Eduard Fischer von der SG Koppigen-Willadingen sorgte dabei mit Rang 2 im teilnehmerstärksten Feld (Ordonnanzgewehre) für das beste Berner Einzelresultat. «Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, den Final zu erreichen», so Fischer. Dass er dieses Ziel erreichte, machte den bald 63-jährigen Willadinger «sehr glücklich und stolz». Mit dem letzten Final-Schuss (100er-Wertung) hatte er sich noch vom 3. auf den 2. Rang verbessert. Der letzte Schuss hatte Fischer schon zuvor, im «normalen» Final der Top 8, den Einzug in den Königs-Final (Top 3) beschert. «Die Routine hilft sicher, im entscheidenden Moment nicht nervös zu werden», sagte der als Prokurist arbeitende Berner. Die für den Schiesssport notwendige Fitness holt sich Fischer auf dem Velo. «Meine Frau fährt mit dem Elektrovelo voraus, und ich versuche ihr mit dem normalen Velo zu folgen», erzählte der zweifache Karabiner-Schweizermeister (1995/2004) augenzwinkernd.

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