«Der Film ist nicht als politisches Manifest gedacht»
Die Burgergemeinde Bern ehrt den gebürtigen Kameruner Bolalima Burri-Taka für seinen integrativen Film.

Zum Glück herrscht im Filmstudio von Bolalima Burri-Taka ein Chaos. Ohne die ungeordnet umherstehenden Requisiten, die Säcke voller Kostüme und die alten Fitnessgeräte wäre die Atmosphäre im Luftschutzraum ziemlich kühl. Hier hat der gebürtige Kameruner mehrere Szenen seines Erstlings gedreht. Mit Erfolg, wie sich am Freitag zeigte: Die Burgergemeinde ehrte den 23-jährigen Schönbühler im Rahmen der Jugendpreis-Verleihung mit einem mit 7000 Franken dotierten Förderpreis. Sein Film überzeuge mit «witzigen und geistreichen» Szenen, begründeten die Burger den Entscheid.