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Der einsame Tod des Kilian S.

Musste ein 20-jähriger Berner sterben, weil er ins Gefängnis statt ins Spital gebracht wurde? Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Arzt, der die Haft gutgeheissen hat.

Kerzen und Blumen erinnern auf dem Berner Waisenhausplatz an den verstorbenen Kilian.

Kerzen und Blumen erinnern auf dem Berner Waisenhausplatz an den verstorbenen Kilian.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Simon Preisig@simsimst

Die Goa-Party im Quartierzentrum Tscharnergut in Bern-Bethlehem geht am Morgen dieses 25. Dezember dem Ende entgegen. Die Gäste begeben sich auf den Heimweg. Nur Kilian S. geht nirgendwo hin. Der 20-Jährige ist kaum mehr ansprechbar. Er hat Betäubungsmittel konsumiert. Eine Barmitarbeiterin begleitet ihn nach draussen, sie muss ihn stützen. Schliesslich ruft jemand die Polizei. Weniger als 24 Stunden später ist Kilian tot, gestorben in einer Zelle der Polizeiwache am Berner Waisenhausplatz. Wie konnte das passieren?

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