Der Berner Weihnachtsbaum passte erst beim zweiten Anlauf in den Sockel

Auf dem Bahnhofplatz steht seit Dienstagmittag eine 13 Meter hohe Fichte aus Schwarzenburg. Um Sie im Betonsockel zu fixieren brauchte es zwei Anläufe.

Im zweiten Anlauf steht er: Der Weihnachtsbaum auf dem Bahnhofplatz (Video: Andreas Weidmann).

Die Dimensionen des diesjährigen Weihnachtsbaums auf dem Bahnhofplatz sind eindrücklich: 13 Meter hoch und 2,4 Tonnen schwer ist die Rottanne, die im Garten eines Hausbesitzers in Schwarzenburg zu mächtig wurde. Der Durchmesser des Astwerks beträgt an der Basis ganze 7 Meter.

Um den imposanten Baum in seinen Betonsockel zu hieven, war denn auch ein riesiger Pneukran notwendig. Die Baum-Aufrichte zog am Mittag auf dem Bahnhofplatz nicht nur die Vertreter der Lokalpresse, sondern auch zahlreiche Zaungäste in Bann.

Mit rund 45 Minuten dauerte sie schliesslich etwas länger als geplant: Nach dem ersten Anlauf wies die Tanne eine gehörige Schlagseite Richtung Bahnhofgebäude auf. Der Baum musste noch einmal aus dem Sockel gehievt werden, zwei Mitarbeiter der Stadtgärtnerei traten mit Motorsägen in Aktion. Wenig später stand der Weihnachtsbaum im Senkel.

Geschmückt werden soll der Berner Weihnachtsbaum heuer erneut «eher konservativ», wie Benjamin Sterchi, Geschäftsführer von« idée Bern - Vereinigung für Bern», sagte. Dies, nachdem vor einigen Jahren ein avantgardistisches Dekor zur Debatten über die Berner Weihnachtsmorchel geführt hatte.

Vom Seelenwärmer zum Energielieferanten

38 000 Franken kostet der Weihnachtsbaum die Stadt und «idée Bern». Im Advent soll er Seelen der Bernerinnen und Berner wärmen. Für Energie der profaneren Art wird er danach sorgen: Weil der astreiche Fichte als Bauholz ungeeignet ist, wird sie nämlich Anfang Januar gehäckselt und in der Energiezentrale Forsthaus in Strom und Wärme umgewandelt.

DerBund.ch/Newsnet

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