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Den Restauratoren über die Schulter blicken

Was geschieht mit Gurlitts Sammlung im Kunstmuseum bevor die Werke ausgestellt werden? In einer Führung kann man im August den Vorbereitungen beiwohnen.

Das Erbe des Cornelius Gurlitt hält die Kunstszene nach wie vor auf Trab.
Das Erbe des Cornelius Gurlitt hält die Kunstszene nach wie vor auf Trab.
Kerstin Joensson, Keystone

Am 1. November eröffnet die Ausstellung mit den ersten Werken aus der Sammlung Gurlitt in Bern unter dem Namen «Bestandsaufnahme Gurlitt. Entartete Kunst – Beschlagnahmt und verkauft». Dennoch müssen Interessierte nicht bis zum November warten, um einen ersten Blick auf die Werke zu erhaschen. Denn ab dem 20. August geben die Mitarbeiterinnen der Restaurierungsabteilung des Kunstmuseums Einblick in den aktuellen Stand der Massnahmen zur Konservierung von Werken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. Im Rahmen geführter Rundgänge sollen Fragen rund um das Thema kunsttechnologische Erfassung, Präsentation und Aufbewahrung thematisiert werden. Geplant sind Fach-Führungen durch das Restaurierungsteam, die über die besonderen Herausforderungen berichten, und Führungen durch das Vermittlungsteam, die in den Themenkreis einführen.

Aber auch ausserhalb der Rundgänge kann man durch ein Sichtfenster einen Blick ins Restaurierungsatelier werfen. «Wir möchten Einblick in die Vorbereitungsarbeiten für die Ausstellung der Gurlitt-Werke geben», sagt Nina Zimmmer, Direktorin des Kunstmuseums Bern. Zudem stünden den Besuchern entsprechende Informationstafeln und eine Leselounge mit aktueller Literatur zum Fall Gurlitt und dem Thema Provenienzforschung zur Verfügung. Noch sind die Werke der Sammlung nicht in Bern angekommen, sie werden in den nächsten Wochen erwartet. Für die Führung ist eine Anmeldung erforderlich, die Teilnahmegebühr beträgt 10 Franken.

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