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Das Tal der Schwingerkönige

Kilian Wenger, der souveräne Schwingerkönig, ist am Sonntagabend in seiner Heimat Oey-Diemtigen frenetisch gefeiert worden – in Abwesenheit. Heute Abend wird das anders sein.

Feier im Hirschen in Oey: Nach David Roschi 1972 kommt 2010 der «Böseste» von allen – Kilian Wenger – erneut aus dem Diemtigtal.
Feier im Hirschen in Oey: Nach David Roschi 1972 kommt 2010 der «Böseste» von allen – Kilian Wenger – erneut aus dem Diemtigtal.
Manuel Zingg
Ein Prost auf den Schwingerkönig: Oey-Diemtigen war am Sonntagabend aus dem Häuschen.
Ein Prost auf den Schwingerkönig: Oey-Diemtigen war am Sonntagabend aus dem Häuschen.
Manuel Zingg
Ein Pferd bleibt im Gratulations-Rummel derweil ruhig.
Ein Pferd bleibt im Gratulations-Rummel derweil ruhig.
Manuel Zingg
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Schon an der Strassenabzweigung in Latterbach wird «üsem Kilian» gratuliert – dem König des Diemtigtals. Und hier, im Gasthof Hirschen, feiern alle: die Kolleginnen und Kollegen des 20-jährigen Schwingerkönigs Kilian Wenger, die Älteren, der halbe Gemeinderat. Das Fernsehen nimmt ein Statement des Gemeindepräsidenten Peter Knutti auf, und die örtliche Treichelgruppe sorgt für einen ohrenbetäubenden Soundtrack. Zwei Schellen werden von Frauenhänden geschüttelt. Nein, die Glocken seien gar nicht schwer, sagt die eine junge Frau: «Lüpf!»

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