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Das Recht auf Vergessen wird geopfert

So richtig es ist, dass die «Tanz dich frei»-Chaoten zur Rechenschaft gezogen werden – das Vorgehen von Staatsanwaltschaft und Polizei ist fragwürdig. Ein Kommentar.

Adrian Moser

Die Aktion ist beispiellos – in ihrer Grösse und in ihrer Rigorosität. 93 Fotos von mutmasslichen «Tanz dich frei»-Randalierern hat die Kantonspolizei Bern gestern im Internet veröffentlicht. Entgegen der Empfehlung des eidgenössischen Datenschützers wurden die Bilder nicht verpixelt dargestellt, um den Tätern eine letzte Chance zur Selbstanzeige einzuräumen. Sie erscheinen in bestmöglicher Auflösung. Manche werden gar explizit zum Download angeboten.

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