Das Museum für Kommunikation wird zum Gefängnis
Knapp 61'000 Besucher besuchten 2011 das Museum für Kommunikation. 2012 steht die Sanierung eines Depots an – und eine Ausstellung zum «Mythos Thorberg».

Knapp 61'000 Personen haben im vergangenen Jahr das Berner Museum für Kommunikation besucht. Das seien etwas weniger als im Vorjahr, aber mehr als im mehrjährigen Vergleich, erklärten die Betreiber am Dienstag an der Jahresmedienorientierung.
Die Wechselausstellungen über Handys und die Gefahren der Kommunikation seien auf grosses Interesse gestossen, ebenso die drei Dauerausstellungen. Die Schau «Warnung: Kommunizieren gefährdet», die sich mit der Kommunikationsflut auseinandersetzt, ist noch bis Mitte Juli zu sehen.
«Mythos Thorberg» und «Schönheit»
Ab Herbst gewährt das Museum «Einblick in den Mythos Thorberg». Die Kammerausstellung über den Alltag in der Strafanstalt Thorberg wird parallel zum Kinostart eines Dokumentarfilms von Dieter Fahrer gezeigt. Die Ausstellungsinstallation soll die Isolation in der Zelle erahnen lassen, in der ein TV zum Fenster der Welt wird.
Zusammen mit dem Naturhistorischen Museum arbeitet das Haus zudem an der Wechselausstellung «Bin ich schön?», die ab kommenden November zu sehen sein wird. Mensch, Tier und Umwelt sollen unter dem Aspekt des ewigen Themas «Schönheit» inszeniert werden.
Sanierung des Depots kostet 3,6 Millionen Franken
Wie die Museumsverantwortlichen weiter ankündigten, beginnen in diesem Frühling die Bauarbeiten für die Sanierung des Depots in Schwarzenburg. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Kurzwellensenders unterhält das Museum bekanntlich ein Depot zur Aufbewahrung von Kulturgütern.
Bauliche Mängel machen laut Museum die Sanierung notwendig. Diese kostet 3,6 Millionen Franken und soll bis Ende 2014 andauern. Zunächst wird die alte Aussenhalle ersetzt, danach sollen die Depoträume im ehemaligen Kurzwellensender saniert werden.
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