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Das Münster lässt sein Gewand mit Verspätung fallen

Das Münstergerüst sollte schon Anfang 2012 weg. Doch die instabile Turmspitze verzögerte den Abbau. Ab Mitte Oktober soll die Münsterspitze von ihrem Gerüst befreit werden.

Medienkonferenz zu den laufenden Sanierungsarbeiten - mit Gemeinderat Alexandre Schmidt und Artur Liener, Präsident der Münster-Stiftung.
Medienkonferenz zu den laufenden Sanierungsarbeiten - mit Gemeinderat Alexandre Schmidt und Artur Liener, Präsident der Münster-Stiftung.
Manu Friederich
Eine 1893 eingemauerte und kürzlich wieder freigelegte Metallkassette mit Dokumenten wird wieder eingemauert.
Eine 1893 eingemauerte und kürzlich wieder freigelegte Metallkassette mit Dokumenten wird wieder eingemauert.
Manu Friederich
Das Gerüst sollte schon früher weg - die instabile Münsterspitze verzögerte jedoch den Abbau.
Das Gerüst sollte schon früher weg - die instabile Münsterspitze verzögerte jedoch den Abbau.
Manu Friederich
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Mit dem knatternden Baulift rund 80 Meter in die Höhe, dann Stufe um Stufe über quietschende Leitern weitere 20 Meter steil hinauf. Und da steht man, zuoberst auf der Münsterspitze, 100 Meter über dem Boden. Rundherum geht es steil in Tiefe, wo Touristen wie kleine Modellfiguren durch die Gassen der unteren Berner Altstadt flanieren und das Münster in den Fokus ihrer Kameraobjektive nehmen. Eingepackt in Gerüste, bietet dessen Turm zurzeit kein schönes Fotosujet. Doch schon bald soll er wieder fotogen werden.Spitze ab Oktober gerüstfreiGestern luden die Verantwortlichen zu einem Besuch der Turmspitze ein und informierten über den anstehenden Rückbau des Gerüsts sowie den aktuellen Stand der Sanierung. Der Aufstieg auf die Münsterspitze sollte für die nächsten Jahrzehnte einer der letzten sein. Nach unerwarteten Herausforderungen bei der Sanierung, die den geplanten Gerüstabbau Anfang 2012 verunmöglichten, ist es im nächsten Oktober endlich so weit. Das Gerüst an der Spitze kommt weg. 2014 werden die restlichen flächendeckenden Gerüste abgebaut.

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