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Das Matteänglisch für die Zukunft bewahren

Die Berner Geheimsprache Matteänglisch soll gerettet werden. Peter Hafen und Hans Markus Tschirren haben das einzige Nachschlagewerk neu aufgelegt.

«Ir’me sy ie’he inger’e a ir’de ire’e», heisst es in einem Gedicht der Berner Lehrerin Rosa Pulver, und geht weiter: «Ii’che issle’fle u Iffli’sche ihre’fe.» Übersetzt auf Berndeutsch bedeutet das: «Mir sy hie unger a der Aare, chöi flössle u Schiffli fahre.»

Mit «hier unten an der Aare» ist das Berner Mattequartier gemeint, das ehemalige Arbeiterquartier, welches Handwerker und eben Flösser beherbergte. Die Geheimsprache, in der das Gedicht verfasst wurde, nennt sich Matteänglisch: Mit ihr konnten sich die Bewohner des Mattequartiers untereinander austauschen, ohne dass die Obrigkeit verstand, worum es ging.

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