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Schulhaus Lorraine muss saniert werden

Die 1880 erbaute Schulanlage Lorraine soll für 14,4 Millionen Franken saniert werden. Die Bevölkerung stimmt voraussichtlich im Juni über den Kredit ab.

14,4 Millionen Franken sollen in die Renovation des Lorraine-Schulhauses fliessen. (Archiv)
14,4 Millionen Franken sollen in die Renovation des Lorraine-Schulhauses fliessen. (Archiv)
Manu Friederich

Das Lorraineschulhaus in der Stadt Bern soll einer Gesamtrenovation unterzogen werden. Der Gemeinderat hat gestern einen Baukredit von 14,4 Millionen Franken zuhanden des Stadtparlaments verabschiedet. Das Volk wird voraussichtlich am 5. Juni darüber befinden. Die Schulanlage wurde 1880 als eines der ersten Schulhäuser ausserhalb der Altstadt erbaut. Seither wurden in unregelmässigen Abständen Teile saniert und umgebaut.

Unterdessen braucht die Anlage jedoch eine Gesamtsanierung. Wie Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB) gestern auf Anfrage sagte, ist das Schulhaus in einem sehr schlechten Zustand und entspreche nicht mehr den pädagogischen Anforderungen von heute. So ist die Haustechnik veraltet, die Innenräume und Einrichtungen sind abgenutzt. Nicht nur im Innern besteht Handlungsbedarf. Der Pausenplatz ist eher nüchtern gestaltet und mehrheitlich asphaltiert, sodass er nur wenige Spielmöglichkeiten bietet. Hier soll ebenfalls ein anregenderes Umfeld entstehen. Nicht geplant ist hingegen der Bau von neuen Schulzimmern: «Bei diesem Projekt geht es nicht in erster Linie darum, mehr Schulraum zur Verfügung zu stellen, sondern um die Sanierung des Gebäudes», sagte Teuscher.

Sagt die Bevölkerung am 5. Juni Ja, werden die einjährigen Bauarbeiten voraussichtlich im August 2016 in Angriff genommen. Während der Sanierung findet im Lorraineschulhaus kein Unterricht statt. Die Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht in anderen Schulen.

(SDA)

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