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Das «Lohnkorsett» wird aufgeschnürt

Der Gemeinderat will mehr verdienen: Die 2004 angenommene Initiative «200 000 Franken sind genug» erschwere die Suche nach Kaderleuten, sagt die Berner Stadtregierung, man müsse die Lohnskala ändern.

Vom höheren Salär würde Barbara Hayoz (FDP) nicht mehr profitieren, Stapi Alexander Tschäppät aber schon. (Adrian Moser)
Vom höheren Salär würde Barbara Hayoz (FDP) nicht mehr profitieren, Stapi Alexander Tschäppät aber schon. (Adrian Moser)

Sie tönt harmlos und fast langweilig, die gestrige Medienmitteilung der Stadt: «Vernehmlassung zur Teilrevision von zwei Reglementen gestartet: neue Berechnungsgrundlagen für städtische Löhne». Doch dahinter steckt ein Thema, das einst erbitterten Streit auslöste: die Gemeinderatsbesoldung. Laut dem vorgeschlagenen neuen Entschädigungsreglement soll der Stadtpräsident künftig 270 378 Franken verdienen, die anderen Exekutivmitglieder 255 357 Franken – zuzüglich Spesen. Die Regelung soll 2013 in Kraft treten (siehe Kasten).

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