Das lange Warten auf die Gastrobewilligung

In den nächsten Tagen ziehen die ersten Zwischennutzer in die alte Feuerwehrkaserne an der Viktoriastrasse. Das geplante Restaurant Löscher wartet derweil immer noch auf die Baubewilligung.

Am Montag sollen die ersten Zwischennutzer in die alte Feuerwehrkaserne einziehen.

Am Montag sollen die ersten Zwischennutzer in die alte Feuerwehrkaserne einziehen.

Es soll Herz und Treffpunkt der zwischengenutzten Feuerwehrkaserne werden: Am Montag könnten eigentlich auch die Betreiber des neuen Restaurant Löscher ihre Räumlichkeiten beziehen. Doch die zukünftigen Wirte warten nach wie vor auf die Publizierung ihrer Baubewilligung und der damit verknüpften Gastrobewilligung: «Wir hören vom Regierungsstatthalter und dem Bauinspektorat zwar, dass unser Baugesuch mit Priorität behandelt werde», so Manfred Leibundgut, Präsident des Vereins alte Feuerwehr Viktoria. Bis jetzt sei es aber nicht wirklich schnell vorwärts gegangen. «Eine Voraussage wenn es soweit ist, wäre Kaffeesatzlesen», meint Leibundgut weiter.

Auch andere Nahrungsmittel verarbeitende Mieter sind laut Leibundgut vom Baugesuch abhängig: «Für die Kaffeerösterei oder die Ölmühle macht es je nach dem keinen Sinn, für ihre Räume ohne bauliche Veränderungen Miete zu zahlen.» Grundsätzlich könnten aber alle Räumlichkeiten am Montag bezogen werden.

Den Nachbarn das Baugesuch erklären

Wenn das Baugesuch dann endlich publiziert wird, sollen gemäss Leibundgut Einsprachen möglichst abgewendet werden. Darum erläutert der Verein bereits nächsten Mittwoch interessierten Nachbarn die Gesuchsunterlagen in einer kleinen Ausstellung in der Feuerwehrkaserne. «So müssen die Anwohner nicht extra auf der Bauverwaltung die Unterlagen besichtigen gehen», begründet Leibundgut diesen Service. «Und wenn es dann doch Einsprachen gibt, haben wir alles getan um diese zu verhindern.»

Die Stadt will 2016 schon erste Räume zurück

Grundsätzlich ist der Verein Alte Feuerwehr Viktoria mit dem mit der Stadt abgeschlossen Mietvertrag zufrieden. «Er bietet akzeptable finanzielle und terminliche Bedingungen für eine Zwischennutzung », so Leibundgut weiter. Mit einer Ausnahme: Der städtische Gesundheitsdienst wolle bereits im Sommer 2016 in einem zentralen Bereich verschiedene Räumlichkeiten übernehmen, was für die Zwischennutzung erhebliche finanzielle und betriebliche Nachteile zur Folge habe. Leibundgut hofft jedoch nach wie vor, dass schlussendlich doch die ganze Kaserne bis 2018 zwischengenutzt werden kann: «Vielleicht findet die Stadt ja doch noch einen alternativen Standort.»

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