«Das grösste Fest seit Gründung der Reitschule»

Die Reitschule veranstaltet am 1. August-Wochenende ein zweitätiges Gratis-Sommerfest. Unter dem Motto «No Borders, No Nations» treten verschiedene Künstler auf – und es werden Workshops angeboten.

Am 31. Juli und 01. August werden auf der Schützenmatte die Autos den Menschen weichen müssen. Die Reitschule veranstaltet ein Sommerfest unter dem Motto «No Borders, No Nations».

Am 31. Juli und 01. August werden auf der Schützenmatte die Autos den Menschen weichen müssen. Die Reitschule veranstaltet ein Sommerfest unter dem Motto «No Borders, No Nations».

(Bild: Franziska Scheidegger)

Das Openair sei das grösste Fest, welches die Reitschule seit ihrem Bestehen organisiert, so steht es in einer Medienmitteilung des autonomen Lokals. Am 31. Juli und 01. August treten auf der Schützenmatte verschiedene Künstler auf und diverse Workshops und Führungen werden angeboten. «Wir haben zwar im Oktober das Reitschulfest, aber der Wunsch nach einem Sommerfest war schon immer da», sagt Christoph Ris, Mitorganisator des Festes. So habe man bereits seit Längerem auf der Schützenmatte einen Anlass organisieren wollen. Das Datum und der Name passen deshalb gut: «Wir sehen den 1. August nicht als Nationalfeiertag. Dies ist unsere alternative Interpretation des Tages», sagt Ris.

Die Bewilligung erhielten die Veranstalter ohne Probleme. Der «Formularkrieg» sei zwar gewohnt gross gewesen, doch habe man nach Einreichung schnell eine positive Rückmeldung erhalten. Die Organisatoren gehen davon aus, dass der Anlass ohne grössere Vorfälle über die Bühne gehen wird. «Darüber machen wir uns keine Gedanken» sagt Ris.

Der Eintritt ist frei. Es kann aber ein Soli-Bändeli für 10 Franken erworben werden. Dies und die Bareinnahmen seien zur Kostendeckung wichtig. Das Organisationskomitee hätte die Schützenmatte einzaunen und Eintritt verlangen können. Doch das entspreche nicht dem Geist der Veranstaltung: «Das Sommerfest ist für jedermann. Niemand soll ausgegrenzt werden», sagt Ris.

Breites Angebot

Der Donnerstag steht mit Rap im Zeichen des Sprechgesangs. Im späteren Verlauf des Abends wird das Programm mit elektronischer Musik ergänzt. Am Freitag kommen die Fans der Stromgitarren-Musik auf ihre Kosten. Im Musikprogramm finden sich einige bekannte Künstler wie Eldorado FM, The Strapones, Boys on Pills, Überyou und Anti-Flag. Letztere zählen zu den bekanntesten Bands in der Punk-Szene und treten exklusiv in der Schweiz auf – was die Veranstalter sind hoch erfreut.

Neben dem musikalischem Angebot werden auch Workshops und Führungen angeboten. So kann der Besucher mit der Berner Rapperin Steff la Steffe das Beatboxen erlernen, sich mit DJ Amaro hinter den Plattentellern versuchen oder mit einer Spraydose ein Graffiti kreieren.

DerBund.ch/Newsnet

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt