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Dann das Vergnügen

18–19 Uhr: Bei aller Liebe zum Feierabendbier: Das Apérohäppchen könnte einem im Hals stecken bleiben, bei dem Grusel, der ihm innewohnt.

Damit die Arbeit nicht in die Freizeit übergreift, braucht es eine Institution wie das Fyrabebier. Zum Beispiel hier: im Innenhof des Progr.
Damit die Arbeit nicht in die Freizeit übergreift, braucht es eine Institution wie das Fyrabebier. Zum Beispiel hier: im Innenhof des Progr.
Adrian Moser
Die Bar Turnhalle wirtet dort – und läuft fast jeden Sommerabend wie geschmiert.
Die Bar Turnhalle wirtet dort – und läuft fast jeden Sommerabend wie geschmiert.
Adrian Moser
Die Beizer freuts. Sie machen dabei einen schönen Umsatz.
Die Beizer freuts. Sie machen dabei einen schönen Umsatz.
Adrian Moser
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Wer am frühen Abend durch die Stadt spaziert, erhält einen Eindruck davon, wie Freizeit eingeläutet wird: Man begegnet Menschen mit Badisachen, Einkaufstüten und soeben abgeholten Kita-Kindern. Wer nicht direkt den Heimweg antritt, macht den Umweg über die Gastronomie.

In den Strassencafés und auf den Plätzen der Stadt treffen sich die Menschen zu einer Sache, die zwar den Namen eines alkoholhaltigen Getränks trägt, aber eigentlich eine soziale Institution ist: das «Fyrabebier». Es heisst so selbst dann, wenn die Beteiligten nur Espresso bestellen. Das Wichtige daran ist nämlich nicht das Wichtige darin. Es geht um kein konkretes Getränk, sondern um den Feierabend an sich mit seinen wunderbaren Handgriffen – Krawatte lockern, Freunde versammeln, Bier bestellen.

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