Dachstockbrand in der Berner Altstadt

Am frühen Freitagmorgen hat in der Berner Altstadt ein Haus gebrannt. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.

Die Einsatzkräfte sperrten die Aarbergergasse umgehend ab.

Die Einsatzkräfte sperrten die Aarbergergasse umgehend ab.

In einem Labor in der Berner Altstadt ist am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen im Dachstockgeschoss drohten, auf das Dach überzugreifen. Nach einem ersten Löschversuch durch eine anwesende Person konnte die Berufsfeuerwehr den Brand rasch löschen.

Das Feuer war gegen 7 Uhr im Dachstockgeschoss eines Gebäudes im Sternengässchen ausgebrochen, wie die Berufsfeuerwehr Bern mitteilte.

Die Person, die den Löschversuch mit einem Handfeuerlöscher vorgenommen hatte, musste wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital geführt werden. Das Feuer richtete einen Sachschaden von mehreren zehntausend Franken an.

Während der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Aarbergergasse ab und leitete den Verkehr um. Das Sternengässchen blieb wegen der Gefahr herunterfallender Dachziegel gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Brände in historischen Altstädten sind wegen der dicht aneinanderliegenden Gebäude oft heikel. Die Flammen können rasch übergreifen. So beispielsweise geschehen bei einem Brand in der Berner Junkerngasse im Jahr 1997 als eine Person ums Leben kam und fünf historische Wohnbauten beschädigt wurden.

Im vergangenen Sommer brannte in der Berner Altstadt das Morell-Haus. Das Patrizierhaus wurde damals gerade saniert.

spr/sda

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