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Cupfinal: Gemeinderat will Fussballverband zur Kasse bitten

Der Unmut über die Ausschreitungen im Vorfeld des Cupfinals hallt nach. Die Stadt will den SFV und die beiden Clubs zur Kasse bitten.

Nach den Krawallen im Vorfeld des Fussballspiels werden in Bern die Scherben zusammengewischt - auch die politischen.
Nach den Krawallen im Vorfeld des Fussballspiels werden in Bern die Scherben zusammengewischt - auch die politischen.
Adrian Moser
Der Cupfinal gehöre einfach in die Bundesstadt, pflegte Stadtpräsident Alexander Tschäppät zu sagen. «Ich bin frustriert», äusserte er nach dem Ostermontag.
Der Cupfinal gehöre einfach in die Bundesstadt, pflegte Stadtpräsident Alexander Tschäppät zu sagen. «Ich bin frustriert», äusserte er nach dem Ostermontag.
Franziska Scheidegger
...verfolgt von der Polizei.
...verfolgt von der Polizei.
gss
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Die Berner Stadtregierung wird den Schweizerischen Fussballverband (SFV) «in die Pflicht nehmen», wie es in einer Mitteilung des Gemeinderats heisst. Der SFV hatte sich in den Verhandlungen im Vorfeld des Cupfinals bereit erklärt, 200 000 Franken für die Sicherheitskosten zurückzustellen, sollte der Cupfinal «nicht ordnungsgemäss» verlaufen. Gestützt auf das städtische Gebührenreglement und frühere Bundesgerichtsentscheide, wird Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) dem SFV einen Betrag in Rechnung stellen. «Es steht jetzt schon fest: Die Rückstellungen werden die Sicherheitskosten keinesfalls decken.» Man werde aber zuerst mit den beteiligten Parteien zusammensitzen und den «im Vorfeld gepflegten Gesprächsprozess zu Ende führen».

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