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Casa-Marcello-Wirt sagt nach 32 Jahren Adieu

Das Casa Marcello in Bern ist eine Beiz für Menschen, die sonst kaum irgendwo einkehren können. Nun hört Wirt Pesche Michel auf – die Nachfolge ist aber gesichert.

Hanna Jordi
Wirt Pesche Michel, hier umringt von einem Teil seines Teams, verlässt das Casa Marcello nach 32 Jahren.
Wirt Pesche Michel, hier umringt von einem Teil seines Teams, verlässt das Casa Marcello nach 32 Jahren.
Adrian Moser (Archiv)
Im vorderen Teil des Ladens ist oft nicht so viel los, dafür ist das Fumoir umso besser besucht.
Im vorderen Teil des Ladens ist oft nicht so viel los, dafür ist das Fumoir umso besser besucht.
Adrian Moser (Archiv)
Industriebier findet man im Casa Marcello nicht, hier wird die Eigenmarke des Sohns des Wirts angeboten.
Industriebier findet man im Casa Marcello nicht, hier wird die Eigenmarke des Sohns des Wirts angeboten.
Adrian Moser (Archiv)
Umsatz macht das Casa Marcello vor allem mit Bier – 60 Prozent.
Umsatz macht das Casa Marcello vor allem mit Bier – 60 Prozent.
Adrian Moser (Archiv)
In dieser Aufmachung wurde im Casa Marcello vor 32 Jahren bedient – damals war das «Casa» ein Schwulenlokal.
In dieser Aufmachung wurde im Casa Marcello vor 32 Jahren bedient – damals war das «Casa» ein Schwulenlokal.
Adrian Moser (Archiv)
«Alle wollten damals Kellner sein», erinnert sich Pesche Michel.
«Alle wollten damals Kellner sein», erinnert sich Pesche Michel.
Adrian Moser (Archiv)
Pesche Michels Frau Gisela mit einem Buffetangestellten an einem Fest kurz nach der Eröffnung.
Pesche Michels Frau Gisela mit einem Buffetangestellten an einem Fest kurz nach der Eröffnung.
Adrian Moser (Archiv)
Kein graues Haar: Pesche Michel (r.) vor dreissig Jahren.
Kein graues Haar: Pesche Michel (r.) vor dreissig Jahren.
Adrian Moser (Archiv)
Über jedem Tisch prangte ein Schild: «Dies ist ein Homolokal. Wenn es Ihnen nicht gefällt, beehren Sie uns bitte nicht wieder.»
Über jedem Tisch prangte ein Schild: «Dies ist ein Homolokal. Wenn es Ihnen nicht gefällt, beehren Sie uns bitte nicht wieder.»
Adrian Moser (Archiv)
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«Sälu», «Tschou», «Hoi zäme». Wer das Casa Marcello durch die grüngestrichene Eingangstür betritt, grüsst laut Richtung Bar. Im vorderen Teil des Gast­raums mit dem Töggelikasten und den runden Stammtischen herrscht nicht viel Betrieb. Doch ganz hinten, im Fumoir, ist schon eine Stunde nach Eröffnung fast jeder Platz besetzt. Gegen die verschiedenen Durste werden Kaffee, Rotwein, selbstgebrautes Bier und hausgemachte Limonaden ausgeschenkt. Bald werden die ersten Gäste das Sonntagsmenü für einen Fünfliber bestellen, heute ist es Rahmcurry. Zubereitet vom Chef persönlich, wie jeden Sonntag.

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