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«C’est drôle, le tramway»

Tausende feierten am Wochenende in Besançon die Eröffnung der neuen Tramlinien, darunter eine Gruppe Berner ÖV-Enthusiasten.

Ungläubig und doch entzückt reagieren die Leute, als nach über 60 Jahren das erste Tram auf der Place de la République im Herzen der historischen Altstadt von Besançon einfährt: «C’est drôle, le tramway», sagt ein Vater zu seinem Sprössling, als er sich wenig später in die Strassenbahn quetscht. Zu den ersten Passagieren gehört auch die Berner ­Nationalrätin Nadine Masshardt (SP). Zusammen mit knapp einem Dutzend Mitgliedern des Berner Mobilitätsvereins Läbigi Stadt ist sie mit dem Zug durch die Jurahügel in die Stadt am Doubs gepilgert, um einen Monat vor der Abstimmung zum Tram Region Bern das neuste Tram Europas anzuschauen.

Es geht los. Etwas ruckartig nimmt die nur 23 Meter lange Komposition Tempo auf. Wie in Bern zwängt sich das Tram dann durch enge Gassen. Dort spielen Blasmusikkapellen, Komiker mischen sich unter die Tausenden Besucher, die schon am Samstagvormittag ans Tram-Fest strömen.

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