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Bürgerliche wollen Tschäppät «ins Leere» laufen lassen

Trotz einer mässigen Amtszeit wird Alexander Tschäppät (SP) bei den Stadtpräsidiumswahlen wohl konkurrenzlos bleiben. Es ist aber demokratiepolitisch fragwürdig, wenn die Stimmenden keine Auswahl haben.

Wird wohl ohne Konkurrenz bleiben: Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät.
Wird wohl ohne Konkurrenz bleiben: Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät.
Adrian Moser

Die Anzeichen verdichten sich, dass es bei den diesjährigen Wahlen ins Berner Stadtpräsidium nur einen Wahlvorschlag geben wird. In diesem Fall wird der neu gewählte Gemeinderat den amtierenden Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät (SP) für in stiller Wahl gewählt erklären. Vielleicht kommt es noch zu einer Kandidatur von linksaussen und Tschäppät wird sich mit PdA-Stadtrat Rolf Zbinden messen dürfen. Die Ausmarchung mit einem völlig chancenlosen Gegner kann aber nicht als echte Auswahl gelten.

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