Zum Hauptinhalt springen

Brunch-Kultur im Aufwind

Das ausgedehnte Frühstück ist beliebt – auch in Bern. Warum eigentlich?

Joël Baumann
Rege Nachfrage: Martin Allemann sitzt im Wartsaal beim Brunch.
Rege Nachfrage: Martin Allemann sitzt im Wartsaal beim Brunch.
Tobias Anliker

Bern ist sonntags beim Brunch. Im Wartsaal im Berner Lorrainequartier sind bereits kurz nach zehn Uhr kaum mehr Plätze frei: Eine Geburtstagsgesellschaft von älteren Damen in farbigen Kleidern sitzt bei einem ausgedehnten Frühstück. Eine Gruppe Frauen um die dreissig nippt bereits am Prosecco. Es duftet nach frisch geröstetem Kaffee, und aus der Küche dringt das Zischgeräusch einer Pfanne: Martin Allemann brät Spiegel- und Rühreier. Allemann hat den Wartsaal vor eineinhalb Jahren mitgegründet. Seit einem Jahr wird Brunch angeboten. Und: «Die Nachfrage ist gross.» Bis zu 40 «Zmorge» tischt das Wartsaal-Team an einem Sonntag auf. «Wir stillen damit ein deutlich vorhandenes Bedürfnis», sagt Allemann. «Und wir mussten nicht einmal gross Werbung machen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen