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Breitenrain: Migros zieht vors Bundesgericht

Der Streit um den Migros-Neubau am Breitenrainplatz geht in eine nächste Runde: Nun zieht die Migros vor Bundesgericht – und öffnet das Provisorium an der Scheibenstrasse Ende Mai.

Das Bundesgericht muss sich mit dem geplanten Neubau der Migros am Berner Breitenrainplatz befassen: Der Grossverteiler will in Lausanne die Baubewilligung für das 58-Millionen-Projekt erstreiten.

Er zieht deshalb ein im März veröffentlichtes Urteil des bernischen Verwaltungsgerichts weiter. Thomas Bornhauser von der Genossenschaft Migros Aare bestätigte entsprechende Informationen der «Berner Zeitung» vom Donnerstag.

Die Migros will durchsetzen, dass der Kanton ihr die Baubewilligung erteilt: Die Voraussetzungen dafür seien gegeben, nachdem man sich mit den Einsprechern geeinigt habe. Das Verwaltungsgericht kam dagegen zum Schluss, der Kanton habe korrekt gehandelt, als er das geänderte Gesuch zur Beurteilung an die Stadt zurückgewiesen habe.

Baubeginn steht weiter in den Sternen

Die Migros will am Breitenrainplatz einen Neubau für 58 Millionen Franken erstellen. Geplant sind eine grössere Migros-Filiale sowie weitere Dienstleistungsbetriebe, 62 Wohnungen und eine Auto- Einstellhalle.

Ob und wann die zweieinhalbjährigen Bauarbeiten beginnen können, steht weiter in den Sternen. Die Migros tat sich lange auch schwer mit der Planung einer Ersatzfiliale für die Umbauzeit. Die Pläne für ein Provisorium auf der Kasernenwiese erlitten juristisch eine Abfuhr.

Schliesslich fand sich eine Lösung an der Scheibenstrasse. Die neue Filiale wird am 24. Mai eröffnet, wie Migros-Sprecher Bornhauser am Donnerstag bestätigte.

(SDA)

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