Brauerei Felsenau verhindert Begegnungszone

Die Stadt wollte aus dem Strandweg in der Felsenau eine Begegnungszone machen. Das Verwaltungsgericht pfeifft sie zurück.

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Der Strandweg im Felsenauquartier wird keine Begegnungszone. Das Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde der Felsenau-Brauerei und der Treuhandgesellschaft Bommer und Partner gutgeheissen. Dies schreibt die «Berner Zeitung» (BZ) in der Ausgabe vom Donnerstag.

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wollte die Stadt Bern den Strandweg – die einzige Zufahrt zum Areal der Felsenau-Brauerei – in eine Begegnungszone mit Tempo 20 umwandeln. Auf dem Strandweg gilt heute Tempo 30. Die Beschwerdeführer argumentierten, eine Begegnungszone würde zu einer Umkehrung der Verantwortung führen.

Das Verwaltungsgericht befand nun, die gesetzlichen Vorgaben für eine Begegnungszone seien am Strandweg nicht erfüllt. Das Argument der Stadt, eine solche Zone würde das Wohnumfeld aufwerten, liess das Gericht nicht gelten. Eine solche Zone würde aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auch nicht zu mehr Verkehrssicherheit führen.

Die Parteikosten von 10'000 Franken gehen zu Lasten der Stadt. Sie will den Entscheid nicht weiterziehen. Man müsse nun andere Massnahmen überlegen, um die Sicherheit zu verbessern, sagt der städtische Verkehrsplaner Karl Vogel gegenüber der BZ.

zec

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