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Bolligen sagt Ja zu «Wohnen im Alter»

Diskussionen und Rückweisungsanträge um das Projekt für den Lutertalpark: Am Schluss aber gab es eine klare Mehrheit.

Das Projekt Traubenkirsche mit Wohnungen für Senioren kann realisiert werden. Die Bolliger Gemeindeversammlung, die von 428 Stimmberechtigten besucht wurde, gab am Dienstagabend grünes Licht für das Vorhaben im Lutertal. Dieses beinhaltet mehrere Punkte: Für die Verlegung der Tennisplätze in die Wegmühle zahlt die Gemeinde 970'000 Franken. Der Genossenschaft Lutertalpark, welche das Projekt für begleitetes Wohnen verfolgt, wird ein zinsloses Darlehen von 1,65 Millionen Franken gewährt, dies entspricht rund einem Zehntel der Baukosten. Der Baurechtszins für die Parzelle, die der Gemeinde gehört, wird auf 100'000 Franken jährlich festgelegt.

Es sei eine «Win-win-win-Situation», sagte Gemeindepräsident Rudolf Burger (Bolligen parteilos): für den Tennisklub, das Wohnen im Alter, aber auch für die Gemeinde. Unter dem Strich lohne sich das Engagement auch finanziell. Neben dem Baurechtszins bringen die Senioren Geld: Rund 40 zusätzliche Haushaltungen in Bolligen ergeben pro Jahr 120'000 Franken zusätzliche Steuern, so die Rechnung.

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