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Vergiftetes Klima im Marzili

Anwohner haben den Bauentscheid des Statthalters zur Sanierung der Altlasten auf dem Gaswerkareal angefochten. Sie wollen mehr Messstationen wegen möglicher Immissionen.

Bernhard Ott
Arsen, Blei, Blausäure. Bevor auf dem Gaswerkareal gebaut werden kann, muss zuerst der Boden von den Altlasten befreit werden.
Arsen, Blei, Blausäure. Bevor auf dem Gaswerkareal gebaut werden kann, muss zuerst der Boden von den Altlasten befreit werden.
Adrian Moser
Ab Februar wollte Energie Wasser Bern (EWB) mit dem Aushub von 34'500 Kubikmetern Material beginnen – was etwa dem vierzehnfachen Volumen des grossen Beckens des Marzilibades entspricht.
Ab Februar wollte Energie Wasser Bern (EWB) mit dem Aushub von 34'500 Kubikmetern Material beginnen – was etwa dem vierzehnfachen Volumen des grossen Beckens des Marzilibades entspricht.
Adrian Moser
Das dafür nötige Baugesuch wurde vom Statthalter Ende Oktober letzten Jahres bewilligt.
Das dafür nötige Baugesuch wurde vom Statthalter Ende Oktober letzten Jahres bewilligt.
Adrian Moser
Mehrere Beschwerdeführer haben diesen Gesamtbauentscheid aber gemeinsam bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) angefochten.
Mehrere Beschwerdeführer haben diesen Gesamtbauentscheid aber gemeinsam bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) angefochten.
Adrian Moser
Wie lange die Sanierung dadurch verzögert werden könnte, ist derzeit noch unklar.
Wie lange die Sanierung dadurch verzögert werden könnte, ist derzeit noch unklar.
Adrian Moser
Bisher keine Einigung gab es beim Schutz vor Immissionen, die in die Umwelt gelangen könnten. So wird der Bauplatz zwar durch ein 6000 Quadratmeter grosses und bis zu fünfzehn Meter hohes Unterdruckzelt überdacht und die Abluft über einen Aktivkohlefilter gereinigt.
Bisher keine Einigung gab es beim Schutz vor Immissionen, die in die Umwelt gelangen könnten. So wird der Bauplatz zwar durch ein 6000 Quadratmeter grosses und bis zu fünfzehn Meter hohes Unterdruckzelt überdacht und die Abluft über einen Aktivkohlefilter gereinigt.
Adrian Moser
Aber einige Anwohner befürchten trotzdem, dass giftige Stoffe durch den potenziell starken Wind aus Westen in Wohngebiete verfrachtet werden könnten.
Aber einige Anwohner befürchten trotzdem, dass giftige Stoffe durch den potenziell starken Wind aus Westen in Wohngebiete verfrachtet werden könnten.
Adrian Moser
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Arsen, Blei, Blausäure. Bevor auf dem Gaswerkareal gebaut werden kann, muss zuerst der Boden von den Altlasten befreit werden, die in den Jahrzehnten der Gasproduktion im Boden versickert sind. Die Brache ist bis zu einer Tiefe von elf Metern mit den Giftstoffen verseucht.

Ab Februar wollte Energie Wasser Bern (EWB) mit dem Aushub von 34'500 Kubikmetern Material beginnen – was etwa dem vierzehnfachen Volumen des grossen Beckens des Marzilibades entspricht. Das dafür nötige Baugesuch wurde vom Statthalter Ende Oktober letzten Jahres bewilligt. Mehrere Beschwerdeführer haben diesen Gesamtbauentscheid aber gemeinsam bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) angefochten.

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