Bessere Erschliessung des Inselareals

Neben Tram- und Busverbindungen wird auch eine unterirdische RBS-Verlängerung geprüft, um mehr Kapazität für den Anschluss des Universitätsspitals an den ÖV zu schaffen.

Seit Dezember 2015 hat das Berner Inselspital bereits eine direkte Busanbindung – die Kapazität für die ÖV-Erschliessung soll weiter erhöht werden.

Seit Dezember 2015 hat das Berner Inselspital bereits eine direkte Busanbindung – die Kapazität für die ÖV-Erschliessung soll weiter erhöht werden. Bild: Manu Friederich

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Der Kanton Bern will in Zusammenarbeit mit der Stadt Bern und weiteren Partnern untersuchen, wie in Zukunft genügend Kapazität für die ÖV-Erschliessung des Inselareals in Bern geschaffen werden könnte. Auf dem Gelände befindet sich das Universitätsspital Insel mit seinen Gebäuden.

Seit Dezember 2015 hat das Berner Inselspital eine direkte Busanbindung mit Haltestelle vor dem Haupteingang des Spitals . Gemäss Prognosen wird die heutige ÖV-Erschliessung in einigen Jahren an Kapazitätsgrenzen stossen.

Mit einer Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) sollen nun verschiedene Varianten geprüft werden, wie das Areal künftig am besten erschlossen werden könnte.

Neben Tram- und Busvarianten wird auch eine unterirdische Verlängerung des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) zum Inselspital geprüft, wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Montag mitteilte.

Die Planungsarbeiten starten im Herbst. Die ZMB soll voraussichtlich nach einer öffentlichen Mitwirkung im Jahr 2020 abgeschlossen werden. (msl/sda)

Erstellt: 18.06.2018, 10:11 Uhr

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