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«Besser als der ‹Hochfeld-Bunker› sind sie allemal»

Warum eigentlich reaktiviert Bern zwei ehemalige Asylzentren nicht? Stadträtin Cristina Anliker würde dies begrüssen – allerdings müssten dafür Künstler weichen.

Die Unterbringung von Asylsuchenden sorgt in Bern seit Jahren für Kritik. Im Bild: Protest gegen den «Hochfeld-Bunker» 2012.
Die Unterbringung von Asylsuchenden sorgt in Bern seit Jahren für Kritik. Im Bild: Protest gegen den «Hochfeld-Bunker» 2012.
Valérie Chételat

Wo früher Asylbewerber hausten, wird heute musiziert und gemalt. Als es 2005 zu einer Senkung der Asylanträge kam, nutzte die Stadt Bern die Gunst der Stunde und schloss ihre Asylzentren an der Bolligenstrasse und im Eymatt-Quartier. Im Rahmen von Zwischennutzungen vermietete sie die frei gewordenen Räume daraufhin an Künstler und Musiker.

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