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«Besetzungen sind keine Lösung für das Wohnungsproblem»

SP-Gemeinderat Michael Aebersold steht der Direktion für Finanzen, Personal und Informatik vor.

Herr Aebersold, heute morgen hat die Kantonspolizei das Haus an der Effingerstrasse 29 geräumt. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie von Räumungen durch die Polizei hören müssen?

Die Besetzer lehnten eine legale Zwischennutzung ab, weil davon nur einzelne Personen profitieren würden. Wie sollten Eigentümer und Behörden mit solchen Besetzern umgehen?

Gibt es «böse» und «liebe» Besetzer, die sich an Spielregeln halten?

Sie haben als einstiges Vorstandsmitglied des Mieterverbandes die Wohnungsnot in der Stadt Bern beklagt. Sind Besetzungen ein akzeptables Mittel zur Selbsthilfe junger Menschen?

Die Stadt möchte mit der Koordinationsstelle Zwischennutzung Besetzungen von städtischen Liegenschaften möglichst verhindern und bei Besetzungen von privaten Liegenschaften vermitteln. Ist die Koordinationsstelle ein Erfolg?