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Berns ungeahnte Grösse

Eine Gemeindefusion soll die Region Bern wettbewerbsfähiger machen. Eine Studie zeigt die Vorteile eines Zusammenschlusses auf. Eine Stadt mit 240'000 Einwohnern begeistert nicht alle.

Wo die Grenzen zwischen den einzelnen Gemeinden der Agglomeration verlaufen, ist nicht auf den ersten Blick klar.
Wo die Grenzen zwischen den einzelnen Gemeinden der Agglomeration verlaufen, ist nicht auf den ersten Blick klar.
Stefan Anderegg

Eine Grossstadt mit 240'000 Einwohnerinnen und Einwohner – in der Schweiz leben nur in Zürich mehr Menschen. Das Ziel, in der Agglomeration zwölf Gemeinden zu einer solchen Grossgemeinde zu fusionieren, ist ein ambitioniertes – und dasjenige des Vereins «Bern neu gründen». Diesem gehören Politikerinnen und Wirtschaftsexponenten sowie Wissenschaftler an. Sie alle wollen «ohne Vor­urteile prüfen, ob eine Vereinigung der Stadt Bern mit den umliegenden Vorortgemeinden Vorteile brächte». So zitierte Regula Rytz, ehemalige Berner Gemeindetätin und Co-Präsidentin des Vereins, gestern an einer Pressekonferenz eine Aussage des Vereinsgründers, des inzwischen verstorbenen Berner FDP-Politikers Christoph Stalder. Die Vor- und Nachteile einer solchen Vereinigung zu prüfen, war denn auch eine der Aufgaben der gestern vorgestellten Studie.

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